Epochen der römischen Literatur
[nach Manfred Fuhrmann]
Römische Literatur
Unter römischer Literatur versteht man Literatur, die in Rom und für Rom geschrieben ist, sich also auf Romgedanken und das Staatsgebilde konzentriert
250 v.Chr. bis 250 n.Chr. als zeitlicher Rahmen
- 240 v.Chr. wird die erste Tragödie des Livius Andronicus aufgeführt
- 238 n.Chr. Ablösung des Prinzipats durch die Herrschaftsform des Dominat
- politische Zäsur und "Literaturloch": 238-283; 238: letztes Werk der
Nachklassik (Censorinus); 283: erstes Werk der Spätantike (Nemesianus)
Lateinische Literatur
- konzentriert sich nicht mehr auf Romgedanken, nur noch Einheit derselben Sprache;
Spätantike: 283 - 650/700
Übersicht über die Epochen
1. 240 v.Chr. bis 100 v.Chr. Vorklassik
2. 100 bis 14/17 n.Chr. Klassik
3. 14/17 n.Chr. bis 238 Nachklassik
a) 14/17- 68 Moderne
b) 68-120 Klassizismus
c) 120-238 Archaismus
4. 238 bis 700 n.Chr. Spätantike
Orientierung der Literatur in den einzelnen Epochen
- Vorklassik übernimmt hellenistische Zeitgenossen
- Klassik übernimmt Hellenismus und griechische Klassik
- Nachklassik übernimmt römische Klassik und Vorklassik
Zur römischen Literatur
Die römische Literatur zeigt trotz ihrer fundamentalen Abhängigkeit ein von Epoche zu
Epoche sich wandelndes Verhältnis zum griechischen Vorbild, und zwar so sehr, dass die
jeweiligen Unterschiede zu den bestimmenden Merkmalen der einzelnen Epochen gehören.
Vorklassik
Die erste Epoche, die Vorklassik (bis ca. 100 v.Chr.), lässt sich als
Phase des Lernens bezeichnen; sie begnügte sich weithin mit Übersetzungen
(interpretationes) und Bearbeitungen, und diese Erzeugnisse durften - was noch
charakteristischer ist - mit vollem Recht literarischen Rang beanspruchen. Außerdem
suchten die Autoren der ersten Phase gerade das zu vermitteln, was zu ihrer Zeit gängig
und verbreitet war; sie hielten sich also an die jüngste Tradition der rezipierten
Literatur. Diese Feststellung wird durch die Odyssee-Übersetzung des Livius Andronicus
(284-204) nicht widerlegt, sondern bestätigt. Livius Andronicus gab das archaische Epos
nicht um seiner selbst willen wieder; er knüpfte vielmehr an die Funktion an, die dieses
Epos zu seiner Zeit in der griechischen Welt erfüllte, und stellte ein lateinisches
Pendant eines griechischen Schulbuches her (noch
Horaz musste mit ihm lernen: epist. 2, 1, 69ff.).
Dasselbe gilt für die Bühnendichter von Livius bis Terenz, mochte ihnen nun eine
klassische Tragödie oder eine hellenistische Komödie als Vorlage dienen: sie brachten
das Repertoire des zeitgenössischen griechischen Theaters; sie vermitteln somit ebenfalls
das literarische Spektrum ihres Jahrhunderts.
Klassik
Die zweite Epoche, die Klassik (bis zum Tode des Augustus), war die
Phase der schöpferischen Anverwandlung. die Autoren suchten fast immer aus einer gewissen
Distanz mit den griechischen Mustern zu wetteifern (imitatio, aemulatio);
eigentliche Übersetzungen galten im allgemeinen nicht mehr als literarische Leistungen.
Außerdem begann jetzt eine Art Krebsgang der römischen Literatur: die klassischen
Autoren greifen stufenweise auf immer ältere Vorbilder der griechischen Überlieferung
zurück.
Catull hielt sich an Kallimachos, den Dichter des
Frühhellenismus; Lukrez erkor sich bereits den Vorsokratiker Empedokles zum Vorbild;
Ciceros Eloquenz suchte an die attischen Redner des 4.
Jahrhunderts, seine philosophische Schriftstellerei u.a. an Platon anzuknüpfen.
Vergil fand von dem hellenistischen Dichter Theokrit über Hesiod
zu Homer.
Horaz schließlich war bestrebt, der römsichen
Literatur ein Gegenstück der frühgriechischen Jambik und Lyrik zu verschaffen.
Die römische Literatur hatte im 1. Jhdt. v.Chr. alle weiten und Tiefen des griechischen
Vorbildes durchdrungen; es war daher nur folgerichtig, dass die Autoren der Nachklassik,
wenn sie auch nicht aufhörten, griechischen Werke zu benutzen und auf sie anzuspielen,
gleichwohl ihrem Verhältnis zu diesen Werken keine programmatische Bedeutung mehr
zuerkannten; mit dem stolzen Sich-Messen (aemulatio) an einem griechischen Muster - einer
stereotypen Denkfigur der Klassiker - war es schlagartig vorbei. Die römische Literatur
entwickelte sich jetzt im
wesentlichen auf ihren eigenen Grundlagen weiter, und sie vollzog hierbei, indem sie, je
näher sie dem Ende kam, an desto ältere Schichten der einheimischen Tradition
anknüpfte, abermals eine Art Krebsgang.
Die römische Literatur war eng mit dem römischen Staat und der ihn tragenden
Bevölkerungschicht, der Aristokratie, verbunden - so sehr, dass sie mit diesem Staate
stand und fiel. Sie hat sich gleichwohl während ihrer etwa 500-jährigen Existenz weithin
nach eigenen Gesetzen entwickelt, und zumal ihre Hauptphasen stimmen nicht immer mit den
Hauptphasen des politischen Geschehens überein.
Verhältnis Inhalt - Form
a) Vorklassik: Inhalt überwiegt
b) Klassik: ausgewogenes Verhältnis
c) Nachklassik: Form überwiegt (Manierismus, Schwulst, Bombast)
Die wichtigsten Merkmale der einzelnen Epochen
I. Die Vorklassik
240 v.Chr. bis 100 v.Chr.; Autoren: Ennius, Cato, Plautus, Terenz
Zeitlicher Rahmen:
240: erste Tragödie des Livius Andronicus aufgeführt (nach dem 1. Punischen Krieg)
102: Tod des Lucilius, des Schöpfers der Verssatire
Merkmale
- Autoren zumeist nicht auf eine Gattung beschränkt
- Dichtung überwiegt, Prosa fehlt fast ganz (Ausnahme: Cato)
- lateinische Literatur noch extrem von griechischer "Mutter-Literatur" abhängig;
Rückgriff auf zeitgenössische griechische Literatur; Gebundenheit an einheimische,
römische Verhältnisse;
- weitgehend Übersetzungsliteratur (interpretatio)
- aus mehreren griechischen Vorlagen wird bei Terenz eine Dichtung (contaminatio);
Plautus: freier Umgang mit griechischen Vorlagen, z.B. Bacchides (Menander: Dis exapawn,
der zweifache Betrüger)
- starke Bindung der literarischen Produktion an Institutionen: Theater (bes. wichtig),
Forum, Curie
- Ansätze zu schöpferischer Individualität am ehesten in der Geschichtsschreibung, im
Epos und der Satire
- Repertoire der Gattungen beschränkt; Sprache schwerfällig
- Inhalt überwiegt gegenüber der Form
- Gattungen, Versmaße, Stilmittel, fiktive Stoffe: griechischen Ursprungs
- Rhetorik beginnt
- Prosa: Autoren der führenden, aristokratischen Schicht; Geschichtsschreibung dominiert
- Dichtung: Sache der kleinen Leute mit adliger Protektion; Drama dominiert; einige Epen;
Naevius, Ennius; Plautus, Terenz; Satire; öffentliche Rede tritt in lit. Phase ein; noch
kein repräsentatives Lehrgedicht; keine philos. Schriften; Anfänge
fachwissenschaftlicher Schriftstellerei (Cato).
- eigener Beitrag der Vorklassik: Ausformung einer lateinischen Literatursprache aus dem
Nichts heraus; Autoren schufen einen Fundus von Gattungskonventionen, auf dem die
Klassiker aufbauen konnten; klare Syntax, verbindlicher Prosa-Stil, nuancierter poetischer
Wortschatz entwickeln sich erst allmählich
- seit der Zeit
Ciceros gilt diese Epoche und ihre Werke als archaisch; nicht zuletzt
wegen dieses Eindrucks ist die vorklassische Literatur als Ganzes (!) in späteren
Jahrhunderten untergegangen; der Trümmerhaufen überlieferter Zitate lässt bietet nur
dürftige Umrisse; nur eine Gattung bildet Ausnahme: die Komödie. Mit ihr ging es vor
Beginn der Klassik wieder bergab: daher war man rechtzeitig darauf bedacht, die
berühmtesten Repräsentanten, Plautus
und Terenz, der Nachwelt zu erhalten; nur ein Prosa-Werk erhalten: Catos de agri cultura
(durch Zufall).
- keine europäische Wirkung (Ausnahme: Komödie)!
- letzte Jahrzehnte des 2. Jhdts.: Zeit des Übergangs; abnehmende Produktion; Drama und
Geschichtsschreibung epigonal gepflegt; frische Impulse in Rhetorik, Jurisprudenz, Satire;
Kennzeichen des Beginns einer neuen Epoche: erst nach dem Jahr 90 - nach einem Vakuum von
60 Jahren - aus jedem Jahrzehnt vollständige Werke erhalten.
II. Die Klassik
100 v.Chr. - 14/17 n.Chr.
102: Tod des Satirikers Lucilius
14 n.Chr.: Tod des Augustus (17 n.Chr.: Tod des
Ovid )
Ciceronische Zeit
- Bürgerkriege; Vorstellung des moralischen Verfalls
- Prosa überwiegt (
Cicero,
Caesar,
Sallust )
- Ausnahme: Lukrez und Neoteriker (
Catull, Cinna, P. Terentius
Varro (Atacinus: 82-37), Cornificius u.a.)
40 v. Chr.: Übergang, da 42-39
Vergils Eklogen
Augusteische Zeit
- Friedenszeit; Vorstellung der moralischen Erneuerung
- Dichtung überwiegt (
Vergil,
Horaz,
Tibull,
Properz,
Ovid)
- Ovid: Sonderstellung: Bewusstsein einer römischen Klassik (Intertextualität in Bezug
auf römischen Autoren)
- Ausnahme: Livius
- neue Staatsgesinnung wurde das eigentlich bedeutsame Thema der römischen Literatur
Merkmale:
- Autoren der Klassik waren sämtlich Kinder der Revolutionszeit (133-31 v.Chr.); kein
anderes Jahrhundert der römischen Geschichte hat in so verschwenderischem Maße
literarische Talente hervorgebracht
- stark hervortetende Individualität
- Drama verliert an Gewicht
- Epik in hohem Ansehen: historische und mythologische Epen
- Zuwendung zu den kleinen poetischen Gattungen: Lyrik, Elegie, Idylle (Bukolik), Jambus
(Horaz)
- Gattungen durch Lyrik, Bukolik, Elegie und philosophische Schriftstellerei
vervollständigt
- Geschichtsschreibung in verschiedenen Formen: Annalen, Monographien über exemplarische
Ereignisse, Kriegsjournale (commentarii)
- Fachschriftstellerei erblüht (Vitruv: 10 Bücher de architectura, dem Augustus
gewidmet). Nach wenigen Jahrzehnten verfügt Rom über eine ebenso umfängliche wie wie
weitverzweigte wissenschaftliche Literatur (Jurisprudenz, Antiquitäten (Varros
antiquitates), Grammatik, Rhetorik, Landwirtschaft, Literatur etc.).
- selbständiger Umgang mit griechischen Formen; Übernahme der Form war nicht mehr
notwendigerweise Übernahme des Inhalts; Füllen der griechischen Formen mit römischen
Inhalten
- Literatur weit weniger an Institutionen, Anlässe oder gar soziale Schichten gebunden
- große, oft "einsame" schöpferische Individuen; persönliches Engagement,
persönliche Überzeugung; Programm-Dichtung; Autoren waren stets bestrebt, irgendwelche
Bindungen einzugehen, und ihre Werke pflegen von eben diesen Bindungen zu künden, aus
denen sie lebten und durch die sie Erfüllung zu finden glaubten
Dichter-Kreise und Förderer
Maecenas
Maecenas fördert Dichter sozial vorurteilslos, die bereits Erfolg hatten:
Vergil,
Horaz,
Properz
Messala Corvinus
Messala Corvinus fördert junge, unbekannte Talente, aber standesbetont: Tibull,
Ovid,
Sulpicia, Aemilius Macer (Ornithogonia); wer kein Vermögen hatte, war also weiterhin auf
Protektion angewiesen, aber das Pflichtverhältnis lockerte sich, und der Schützling
stand seinem Schutzherren meist freier gegenüber als in früherer Zeit.
Weitere Merkmale der Literatur in augusteischer Zeit
- kunstvolle Literatursprache und Adaption der griechischen Metren ist vollendet; gerade
hierauf konzentrierte sich die ästhetische Reflexion des Zeitalters: man verwarf die
saloppe Behandlung von Stil und Vers, die man in älteren Werken feststellen zu können
glaubte; strenge Maßstäbe der Perfektion, Glätte und Eleganz. Ein besonderer, von der
zeitgenössischen Theorie nicht registrierter Ruhmestitel war die Kompositionskunst.
Vorklassiker: unförmige Gebilde (Ennius, Annalen; Catos origines). Makrostruktur
umfangreicher Werke. Schon bei Lukrez klare Architektur. Aufbau = Kunst.
- Form gilt viel, doch ohne sich vom Inhalt loszulösen und zum Selbstzweck zu werden
- Überlieferungssituation erweist diese Epoche als Klassik: Werke der Vorklassik sind
größtenteils nicht überliefert!
- Neoteriker (neoteroi; poetae novi: moderner Dichterkreis) verpflanzte
ein hellenistisches, zumal von Kallimachos verkündetes Programm nach Rom. Dieses Programm
forderte die "Feile", die hartnäckige Bemühung um die vollendete Form, und
diese Forderung wiederum bedingte, dass man den kleinen Gattungen - dem lyrischen Gedicht,
dem Epigramm, dem Epyllion - den Vorzug gab. Die Augusteer distanzierten sich sich vom
manieristischen Geschmack der Neoteriker, ohne doch deren Maximen im Kern anzutasten.
Vergil war bestrebt, auch in seinen epischen Werken nach ihnen zu verfahren. Die
Beziehungen zwischen den neoterischen und den augusteischen Dichtern machten das
wichtigste, aber nicht das einzige Nachfolgesverhältnis aus, das die beiden Phasen der
Klassik miteinander verband: die georgica Vergils sind dem Werk des Lukrez verpflichtet,
und der Historiker Livius übernahm die Prosa Ciceros.
III. Nachklassik
14 n.Chr. - 238 n.Chr.
Zeitlicher Rahmen:1. Moderne (14-68)
unter Tiberius (14-37), Caligula (37-41), Claudius (41-54), Nero (54-68) (= iulisch-claudisches Haus)
- kaum Nachahmung
- Lucan (Neffe Senecas; 10 Bücher pharsalia, Bürgerkriegsepos Caesar-Pompeius; Held:
Pompeius),
Seneca : neuer Stil, nicht der Ciceros (von
Quintilian bemängelt)
2. Klassizismus (68-120)
unter Vespasian (69-79), Titus (79-81), Domitian (81-96) (= flavisches Haus), Nerva (96-98), Traian (98-117)
- Hinwendung zu
Cicero
- Quintilian, Plinius d.J.,
Tacitus (keine Perioden, Nachahmer des Thukydides)
- Sueton, Valerius Flaccus (Epos: 8 Bücher argonautica)
3. Archaismus (120-238)
unter Hadrian (117-138), den Antoninen (138-192; Mark Aurel: 161-180), den Severern (193-235)
- Anlehnung an Ennius/ Vorklassik
- Gellius (* ca. 130; noctes Atticae; Anthologie, Essaysammlung; eine Art
Bildungsenzyklopädie;literarische und historische Reflexionen; durch ihn viele Fragmente
erhalten (Pacuvius etc.), M. Cornelius Fronto (Lehrer Marc Aurels, angesehener Redner, 143
Konsul)
- Apuleius (* ca. 125; florida (Blütenlese, rhetorisch); apologia u.a. Roman:
Metamorphosen (11 Bücher Verwandlungsgeschichten = "Der Goldene Esel")
- letztes datierbare Werk: 238 Censorinus de die natali antiquarischen Inhalts; danach bis
283 "Literaturloch".
Merkmale:
- Rezeption der griechischen Muster weitestgehend abgeschlossen
- römische Literatur hinsichtlich Gattungen, Sprache und Verstechnik als abgerundetes
Ganzes, entwickelt sich nun auf ihren römischen Grundlagen weiter
- auffälligstes Merkmal der Nachklassik: Hang zur Künstlichkeit, zum Manierismus
(Lukan), z.T. Bombast
- Hang zum Pessimismus (vgl. Tacitus)
- zwiespältiges (polemisches) Verhältnis zu Staat und Gesellschaft (Tacitus), ja zur
Menschennatur; Epos und Tragödie bevorzugen das Grauenhafte und zeigen die vernichtende
Kraft des Bösen (Seneca)
- Literatur der Künstlichkeit und der Negativität; Gegenwelt zu einer friedlichen und
wohlhabenden realen Welt: Mangel an Problemen
- besonders Epos (mythologisch und historisch); Lehrgedicht weniger gepflegt; starke
Abhängigkeit von Vergil: Epigonenhaftes (Nachahmung)
- kleine poetische Gattungen (Satire: Martial, Juvenal; beißender Spott, Sarkasmus)
- Elegie erlischt nach Ovid
- Geschichtsschreibung (
Tacitus)
- philosophische Schriftstellerei durch
Seneca
- politische Beredtsamkeit vorbei, da Kaiserherrschaft; Deklamationen traten ihr Erbe an,
Schulreden über fingierte Beispiele (z.T. absurde Scheinwelt), die auch dem Zeitvertreib
des Publikums dienten; Rhetorik als unterhaltender Selbstzweck: starker Einfluss auf
Literatur: Stil hascht nach Effekten
- neu: Fabel (Phaedrus), Roman (Petron)
- Blüte: Tragödie (Seneca); Fachwissenschaften (Plinius
d.Ä., naturalis historia): Jurisprudenz überragend
- Biographie als Kaiserbiographie (Sueton)
4. Spätantike (283 n.Chr. - 700 n.Chr.)
283: erstes datierbares Werk der Spätantike (Nemesianus: Jagdgedicht; Eklogen)
Merkmale:
- Literatur spiegelt Antagonismus zwischen Heidentum und jungem Christentum
- Prosaiker: Ammianus Marcellinus (heidnisch); Augustinus (christlich)
- Dichter: Claudian, Ausonius
- römische und christliche Literatur verschmelzen unter Konstantin (vor Augustinus, der
durch die civitas dei Ciceros de legibus und de re publica verdrängt)
Weitere Informationen
Wer weitere Informationen zum Thema sucht, findet unter auf den Seiten des schweizer Gymnasiums St. Klemens eine umfangreiche
Lateinische Literaturgeschichte
mit den Rubriken alphabetisches Autorenverzeichnis, Chronologisches Autorenverzeichnis und Zeittafel einen breiten
Einstieg in den literaturgeschichtlichen Hintergrund inklusive autorenbezogener Darstellung antiker
literarischer Gattungen.
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