Stilmittel

Einführung

Die Verwendung von bestimmten literarischen Stilmitteln hebt in vielerlei Beziehung die literarische Sprache lateinischer und deutscher Originaltexte von der sogenannten Umgangssprache ab. Dies ist insbesondere für SchülerInnen schwierig, die wenig Erfahrungen mit literarischen Texten älteren Datums haben. Die zu übersetzenden Texte klingen plötzlich ungewohnt oder auch schwülstig und man fragt sich, warum der Autor eine im Grunde schlichte Aussage so kompliziert und uneingängig verpackt.

Abhilfe verschafft eigentlich nur eine gewisse Kenntnis von dem, was man (nicht nur) in der Antike sprachlich-literarisch als schön empfand. Die gesprochene und geschriebene Rede sollte nicht nur schön klingen, sondern auch eine gewisse Wirkung bei den Zuhörern bzw. Lesern erzielen. Daher hat Rhetorik sehr viel mit Psychologie zu tun.

Die folgenden Informationen sollen dazu dienen, den Einstieg in die antike Rhetorik mit ihrer Fülle an sprachlichen Verzierungen zu erleichtern, da die stilistische Erfassung von Texten ein wesentlicher Bestandteil ihrer Interpretation darstellt.


Man unterscheidet im Bereich der literarische Rhetorik

Tropen

Unter dem Begriff Tropen [Wendungen] versteht man die Formen "uneigentlichen" Sprechens, d.h. unter einem Wort ist etwas anderes zu verstehen als sein "eigentlicher" Inhalt.

Folgende Stilmittel zählt man zu den Tropen:




Figuren

Unter dem Begriff Figuren versteht man die verschiedenen Arten der kunstvollen Anordnung mehrerer Wörter - im Gegensatz zu den Tropen, die die verschiedenen Arten der Setzung eines Wortes statt eines anderen bezeichnen.

Folgende Stilmittel zählt man zu den Figuren: